Schwimmen Kartenspiel – Jetzt Knack online spielen

Das Kartenspiel Schwimmen ist leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern.

Schwimmen wie ist viele Kartenspiele unter einer ganzen Reihe von Namen bekannt: Man kennt es als Einunddreißig, Schnauz, Wutz oder Feuer. Im englischsprachigen Raum nennt man es Scat, Blitz oder Thirty-One. Es gilt seit über 150 Jahren als beliebter Zeitvertreib, unter anderem bei Sanitätern oder Soldaten.

Gespielt wird es mit einem normalen Skatblatt zu 32 Karten, sowie mit mindestens zwei und höchstens neun Personen.

Da es kein reines Glücksspiel ist, können strategische Überlegungen und das richtige Einschätzen der Mitspieler zu Vorteilen führen.

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Regeln

Spielbeginn

Jeder Spieler erhält drei Karten. Der Geber selbst gibt sich zudem ein weiteres Trio und hat als einziger die Möglichkeit, sich seine Karten vor dem eigentlichen Spielbeginn anzuschauen und zu entscheiden, ob er mit ihnen spielen möchte oder mit dem verdeckten, anderen Blatt. Er muss also zwischen den zwei Blättern wählen, obwohl er nur eins kennt.

Das Blatt, für das er sich nicht entscheidet, wird in die Mitte zwischen die Spieler gelegt.

Ziel des Spiels – die 31

Ziel des Spiels ist es, eine möglichst hohe Punktzahl auf der Hand zu haben.

Die Zahlkarten haben ihren normalen Wert, die Bildkarten zählen zehn, das Ass elf Punkte.

Dabei rechnet man nur Karten mit dem gleichen Farbwert zusammen. Hält man den Kreuz-König, die Kreuz-Dame und das Herz-Ass hat man nur zwanzig Punkte auf der Hand. Das Herz-Ass zählt nicht, weil es die falsche Farbe hat.

Wäre das Herz-Ass in diesem Beispiel ein Kreuz-Ass, hielte der Spieler 31 Punkte, und hätte damit sofort gewonnen. Sobald ein Spieler 31 Punkte auf der Hand hält – von einer Farbe – endet das Spiel.

Die nächst stärkere Kombination sind drei Karten mit demselben Kartenwert. Also zum Beispiel drei Achten. Dies zählt als 30 ½. In manchen Varianten ist es zudem üblich, dass drei Asse sogar noch über der 31 stehen und als 32 zählen. Hat man sich auf so eine Variante geeinigt, beenden drei Asse das Spiel ebenfalls sofort.

Viele Varianten, die so gespielt werden, nennt man Feuer. Die drei Asse bezeichnet man dann als Großbrand.

Spielablauf

Ist ein Spieler an der Reihe, hat er die Möglichkeit, eine Karte aus seiner Hand gegen eine Karte aus der Mitte zu tauschen. Es ist ihm auch erlaubt, seine ganze Hand in die Mitte zu legen, und die Karten aus der Mitte vollständig in die eigene Hand aufzunehmen. Es ist ihm nicht erlaubt, nur zwei Karten zu wechseln.

Ferner hat er die Möglichkeit zu schieben. Dann gibt er weiter, ohne eine eigene Aktion durchzuführen. Schieben alle Spieler in eine Runde, werden drei neue Karten in die Mitte gelegt.

Spielende

Wenn ein Spieler auf den Tisch klopft, beendet er seine Runde. Jeder Spieler, der ihm folgt, kann noch genau einmal tauschen, dann ist das Spiel zu Ende.

Wenn ein Spieler die 31 auf der Hand zusammenbringt, endet das Spiel sofort. Außerdem endet es – in manchen Variationen – wenn ein Spiel drei Asse hält.

Das Schwimmen und Ersaufen

Für gewöhnlich beginnt jeder Spieler mit drei Leben. Die stellt man häufig durch Alltagsgegenstände dar. Drei Münzen, drei Kronkorken, drei Bierdeckel drei Streichhölzer, je nachdem, was man gerade zur Hand hat.

Sobald eine Runde beendet ist, entweder durch das Klopfen oder weil einer der Spieler 31 erreicht hat, decken die Spieler ihre Karten auf. Je nach Hausregeln verliert dann derjenige, der den geringsten Kartenwert auf der Hand hat, ein Leben – er muss also ein Streichholz abgeben.

In anderen Varianten verliert jeder Spieler ein Leben, falls der Gewinner die 31 hat. Oder es verliert der mit dem geringsten Kartenwert ein Leben und zusätzlich alle Spieler, die mehr als 20 Punkte auf der Hand haben. Das muss vorher geklärt werden.

Gibt ein Spieler alle drei Leben ab, hat also keine Streichhölzer oder Münzen mehr vor sich liegen, dann ist er noch nicht aus dem Spiel ausgeschieden, sondern er schwimmt. Wenn er nun noch einmal verlieren sollte, ist er ersoffen und scheidet für diese Runde aus dem Spiel aus.

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Tipps und Strategien

  • Das Kartenspiel verändert sich erheblich mit der Anzahl der Spieler. Spielt man nur zu zweit, sind insgesamt nur neun Karten im Spiel. Spielt man zu viert, sind es schon fünfzehn. Die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einem schwächeren Blatt gewinnt, wird also umso höher, je weniger Spieler beteiligt sind.
  • Ob man gewinnt, ist bei Kartenspiel Schwimmen nicht so wichtig. Viel wichtiger ist es, nicht zu verlieren! Am leichtesten verliert man, wenn man auf 30 ½ geht, und die letzte Karte nicht bekommt. Es kann durchaus sein, dass man mit zwei Achten startet, die dritte und vierte Acht aber nicht einmal im Spiel sind, sondern im ungenutzten Kartenstapel liegen. Auf die 31 zu gehen, ist daher meistens die sichere Alternative, auch wenn das Ass der gewählten Farbe vielleicht nicht ins Spiel kommt, hat man trotzdem gute Chance wenigstens auf 27, 28, 29 oder 30 zu kommen. Im Normalfall verliert man damit nicht.
  • Das Wichtigste beim Schwimmen ist es, auf das Spielgeschehen zu achten. Es ist wichtig, die Gegner auf die richtigen Hände zu setzen, im Auge zu behalten, wer welche Karten hält, die man selbst noch braucht und welche Karten die Gegner noch benötigen. Gerade wenn ein Spieler komplett die Karten aus der Mitte nimmt, sind seine Karten für des Rest des Spiels bekannt. Das sollte man zu seinem Vorteil nutzen.
  • Es kann lohnend, aber auch gefährlich sein, dem Gegner eine Beute anzubieten, der er nicht widerstehen kann. Hält der Gegner beispielsweise Karo-Ass, Karo-Zehn und Kreuz-Ass und hält man selbst Kreuz-Dame, Kreuz-König und Karo-Neun, dann kann es sinnvoll sein, die Karo-Neun gegen eine schwächere Karte aus der Mitte auszutauschen, um den Mitspieler dazu zu verleiten, das Kreuz-Ass in die Mitte zu tauschen.
  • Ein üblicher Zug ist es auch, für ein gutes Blatt in der Mitte zu sorgen, mit vielleicht 28 oder 29 Punkten, um den Gegner dazu zu bewegen, sein komplettes Blatt auszutauschen.

Für all diese Strategien muss man allerdings eine gute Vorstellung davon haben, was die Gegner halten.

Es ist genau so wichtig, die guten Blätter der Gegner zu verhindern, wie das eigene Blatt zu verbessern. Es kann notwendig sein, einen schlechten Tausch zu machen, um zu verhindern, dass ein Gegner die 31 bekommt. Vor allem Asse in der Mitte sind sehr gefährlich.

Täuschung hilft. Ein sehnsuchtsvoller Blick auf das Kreuz-Ass, während man es auf die Karo-Acht in der Mitte abgesehen hat, mag über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Wenn man schwimmt, nicht ertrinken. Paddeln, also sehen, dass man auf ein rettendes Blatt kommt. Eine 28 sieht nicht sehr schön aus, ist aber viel besser als eine 18 mit einer Chance auf eine 30 ½.

Schwimmen online spielen

Das Kartenspiel Schwimmen ist anspruchsvoll und stimulierend, aber wann hat man schon einmal die Gelegenheit, es am Tisch zu spielen? Meist wird dort Doppelkopf bevorzugt, Rommé oder Skat. Online finden sich immer Spieler, die Lust auf eine Partie haben. Die Partien dauern so lange, wie man möchtet. Nichts bindet oder verpflichtet. Der Computer übernimmt das lästige Mischen und die Buchhaltung. Taktik und Spielspaß bleiben ungetrübt.

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